Härlig är jorden – World of Glory

Roy Andersson

Sweden 1991, 35mm, col, 15 min

In zwölf statischen Szenen führt ein apathischer Hauptdarsteller durch die Schrecken der modernen Welt. Der Film wurde unter anderem durch Krzysztof  Kieślowskis Dekalog inspiriert. „Das ganze entsetzliche Potenzial des Bösen, das im Zweiten Weltkrieg ein Ventil gefunden hat, ist aus meiner Sicht eine Last, die wir noch immer tragen – mit unserer leicht zu stimulierenden Neigung zu Mythen, unseren Vorurteilen, unserer Kurzsichtigkeit, unserem Aberglauben, mangelnden Geschichtsverständnis, Anti-Intellektualismus, unserer Bildungsfeindlichkeit, Engstirnigkeit, Habsucht und Rührseligkeit – kurz: mit den Bausteinen, aus denen das Böse besteht.“ – Roy Andersson