Love is a Treasure

Eija-Liisa Ahtila

Finland 2002, 35mm, col, 57 min

Die fünf Geschichten in Love is a Treasure entstanden auf Grundlage von Interviews mit Frauen, die unter psychischen Erkrankungen leiden, und stellen eine subjektive Darstellung psychotischer Episoden dar.

Underworld: Eine Patientin in einer psychiatrischen Einrichtung glaubt, dass die Krankenpfleger, die zu ihr kommen, Auftragsmörder sind, und versteckt sich unter dem Bett, wo sie sich darauf vorbereitet, um ihr Leben zu kämpfen.
Ground Control: Eine Frau glaubt, dass sie über codierte, im Flackern von Straßenlaternen versteckte Signale von UFOs kontaktiert wird. Die Außerirdischen teilen ihr mit, dass sie die geheimen Hüter der Umwelt der Erde seien und die Lautstärke ihrer Stimmen so gedrosselt hätten, dass sie für die Menschen unhörbar sind. Nur ihr habe man die besondere Fähigkeit, sie zu verstehen, gewährt, weil sie so leise spricht.
Silta Bridge
: Beim Überqueren einer Brücke merkt eine Mutter, dass sie nicht weiterlaufen kann und den restlichen Weg krauchend zurücklegen muss.
Wind
: Eine Frau, die allein in ihrer Wohnung lebt, zerstört regelmäßig ihr komplettes Hab und Gut, um dann inmitten des Chaos zu hausen, während immer wieder Fremde in die Wohnung eindringen.
House: Eine Frau lebt allein in ihrem Haus auf dem Land und glaubt, dass ihr Auto draußen vor der Tür ein Eigenleben entwickelt und ins Haus kommt und dass der Fluss von Zeit und Kausalität unterbrochen ist und sie unterschiedliche, nicht miteinander verbundene Ereignisse sehen und hören kann.